Live im Musik-CafeLive im Musik-Cafe

(13.12.2010) LIMC Cover

New Technology (6:14)
Into the Mind (6:11)
Heartbeat of the Machines (5:03)
Waters at Night (6:23)
Afterbreak Intro (1:23)
NE 555 (4:25)
Für Süleyman (3:42)
Close to Electronic (5:45)
Electric Pulse (7:19)
Cycles in Space (6:19)
Electric Moon (9:52)

Als die Idee aufkam, ein Liveauftritt auf die Beine zu stellen, war ich zunächst sehr skeptisch. Es stellte sich mir die Frage, ob die Realisierung überhaupt möglich sei. Nachdem alles auf Machbarkeit untersucht und durchdacht wurde, entschloss ich mich, es zu versuchen. Es gab einige Hindernisse. Beispielsweise war nur sehr wenig Equipment vorhanden und dieses war auch nicht besonders professionell. Das lag daran, dass es bisher keinen Bedarf an einer solchen Ausrüstung gab. Zudem war sofort klar, dass ein Mensch alleine mit dieser Aufgabe überfordert wäre. Aus diesem Grund hat mich die Person unterstützt, mit der es auch schon vorher Kooperationen gab (Improvisio 2 + 3). Was den technischen Aspekt betrifft, gab es zwei Möglichkeiten: Ich beschränke mich auf ein Minimum an Live-Sounds und erstelle Playbacks mit Stücken, die schon zu 80% fertig wären, oder ich versuche die extrem eingeschränkten Möglichkeiten der Geräte auszureizen. Da erstes für mich nicht in Frage kam, musste alles auf nur zwei Synthesizern verwirklicht werden. Außerdem waren ein Theremin (Für Süleyman), ein Atari-Punk-Console (Intro, NE 555), der mit dem NE 556 Chip arbeitet, und ein Mp3-Player (Regen, Waters At Night) im Einsatz. Nicht nur die Melodien, sondern auch alle Effekte und Rhythmus-Spuren kommen also direkt aus diesen Geräten und werden live synthetisiert, sie sind demnach nicht vorproduziert, bzw. aufgezeichnet worden. Es ist logisch, dass nicht alle Klänge gleichzeitig gespielt werden können. Einer der beiden Synthesizer bietet allerdings die Möglichkeit per Tastendruck rhythmische Muster eines Klanges zu spielen. Dadurch konnte man also die kompletten Stücke live spielen. Die Programmierung des ganzen war sehr aufwändig, vor allem, da eine solche Ausreizung der Möglichkeiten recht ungewöhnlich ist und die Ausnahme darstellt. Die Stücke selbst mussten entsprechend umkomponiert und umrangiert werden, um sie spielen zu können. An einigen Stellen wurden Klänge entfernt oder hinzugefügt. Es handelt sich dabei um eine Mischung aus Notlösungen und absichtlicher Umgestaltung zur bessern Umsetzbarkeit und künstlerischen Neuinterpretation. Die Stücke bieten eine Übersicht über fast alle bisherigen Cave-Alben. Schließlich wurden der genaue Ablauf, sowie die Noten selbst zusammen eingeübt. Auch das nahm viel Zeit in Anspruch. Derweil wurde bekanntgegeben, wo und wann der Auftritt stattfinden soll. Ich freute mich sehr, in meinem Lieblingslokal, dem Musik-Cafe spielen zu können. Die Atmosphäre dort war wundervoll und ich genoss es sehr, meine Werke den Leuten vorzuspielen, insbesondere, da uns von den Zuhörern viel Respekt gezollt wurde. Schnell war klar, dass man uns genauso gerne bei der „Arbeit“ zusah, wie wir es mit Freude spielten. Dementsprechend danke ich allen, die Interesse an dieser Musik zeigten, bzw. zeigen.
(13.12.2010) LIMC Cover
New Technology (6:14)
Into the Mind (6:11)
Heartbeat of the Machines (5:03)
Waters at Night (6:23)
Afterbreak Intro (1:23)
NE 555 (4:25)
Für Süleyman (3:42)
Close to Electronic (5:45)
Electric Pulse (7:19)
Cycles in Space (6:19)
Electric Moon (9:52)

Ein Gedanke zu „Live im Musik-CafeLive im Musik-Cafe

  1. Seit langem mal wieder angehört … wow. Kaum zu glauben, dass das schon so lange her ist – aber ich erinnere mich immer wieder gerne zurück 😉 So much nostalgia.

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