Ausgegraben! ZygThreeunearthed! ZygThree

Im Jahr 2009 wurde ich gebeten, für einen Kurzfilm die Hintergrundmusik zu komponieren. Dieser Film war ein einminütiges Kunstvideo, das als Beitrag zu einem polenweiten Wettbewerb eingereicht wurde. Er zeigte eine abstrakte Szene mit wabernden bunten Kugeln oder Blasen, die sich hin- und herbewegen. Es entstanden drei Vorschläge, die alle recht unterschiedlich sind und nur die Laufzeit von einer Minute gemeinsam haben.

Der dritte und letzte Vorschlag ist wesentlich ruhiger als die Vorherigen und beinhaltet keine rhythmischen Elemente.


|titles=
ZygThree
|artists=Cave]

ZygThree.mp3

 In the year 2009, I was asked for a soundtrack for a filmlet. This movie was a one-minute-video which was submitted to a nationwide polish contest. It showed an abstract scene with billowing colourful bubbles which move from left to right and back. Three tracks were composed being very different and they only had the runtime of one minute in common.

The third und last proposal is quite clamer as the ones before and contains no rhythmic elements.


|titles=
ZygThree
|artists=Cave]

ZygThree.mp3

 

Ausgegraben! ZygTwounearthed! ZygTwo

Im Jahr 2009 wurde ich gebeten, für einen Kurzfilm die Hintergrundmusik zu komponieren. Dieser Film war ein einminütiges Kunstvideo, das als Beitrag zu einem polenweiten Wettbewerb eingereicht wurde. Er zeigte eine abstrakte Szene mit wabernden bunten Kugeln oder Blasen, die sich hin- und herbewegen. Es entstanden drei Vorschläge, die alle recht unterschiedlich sind und nur die Laufzeit von einer Minute gemeinsam haben.

Das zweite Stück hat zwei Varianten, einmal mit Rhythmusspur und einmal ohne. Es klingt synthetischer als der erste Vorschlag.


|titles=
ZygTwo (rhythm), ZygTwo
|artists=Cave, Cave]

ZygTwo (rhythm).mp3
ZygTwo.mp3

 In the year 2009, I was asked for a soundtrack for a filmlet. This movie was a one-minute-video which was submitted to a nationwide polish contest. It showed an abstract scene with billowing colourful bubbles which move from left to right and back. Three tracks were composed being very different and they only had the runtime of one minute in common.

The second track has two versions, one with rhythm-track and the second one without. It sounds more synthetic as the first proposal.


|titles=
ZygTwo (rhythm), ZygTwo
|artists=Cave, Cave]

ZygTwo (rhythm).mp3
ZygTwo.mp3

 

Ausgegraben! ZygOneunearthed! ZygOne

Im Jahr 2009 wurde ich gebeten, für einen Kurzfilm die Hintergrundmusik zu komponieren. Dieser Film war ein einminütiges Kunstvideo, das als Beitrag zu einem polenweiten Wettbewerb eingereicht wurde. Er zeigte eine abstrakte Szene mit wabernden bunten Kugeln oder Blasen, die sich hin- und herbewegen. Es entstanden drei Vorschläge, die alle recht unterschiedlich sind und nur die Laufzeit von einer Minute gemeinsam haben.

Das erste Stück ist ein wenig klassischer gehalten mit Pianoklängen und Streichern.


|titles=
ZygOne
|artists=Cave]

ZygOne.mp3

 In the year 2009, I was asked for a soundtrack for a filmlet. This movie was a one-minute-video which was submitted to a nationwide polish contest. It showed an abstract scene with billowing colourful bubbles which move from left to right and back. Three tracks were composed being very different and they only had the runtime of one minute in common.

The first track is a little bit more classical with some piano and string sounds.


|titles=
ZygOne
|artists=Cave]

ZygOne.mp3

 

Ausgegraben! Demo1unearthed! Demo1

Viel gibt es zu diesem Stück nicht zu sagen. Es entstand beim einfachen Herumspielen mit verschiedenen Programmen. Es besteht aus zwei Teilen. Am Anfang gibt es einen Rhythmusteil, der vor allem von seinem Echo-Effekt lebt. In der zweiten Hälfte hört man dann eine spontan komponierte Melodie.


|titles=
Demo1
|artists=Cave]

 

There is not much to say about this track. It was created while playing around with diverse software programs. It consists of two parts. The piece starts with a rhythm-section which above all lives because of its echo effect. The second part has spontaniously composed melody.


|titles=
Demo1
|artists=Cave]

 

Ausgegraben! Exit 5 (2007 Version)unearthed! Exit 5 (2007 version)

Diesmal geht es um die Neuaufnahme des Stückes Exit 5 (mp3-Link). Das Original stammt aus dem Jahr 2005 und man findet es auf dem Album Exit. Die Entscheidung, die Aufnahme im Jahr 2007 noch einmal neu zu tätigen, kam daher, dass der erste Versuch, den man auf besagtem Album hören kann, sehr schlicht und einfach klingt. Das liegt daran, dass damals nur sehr beschränkte Mittel zur Verfügung standen. Um genau zu sein, handelte es sich bei Exit 5 um das Casio CTK-451, welches alle Sounds lieferte und ein einfaches Musikbearbeitungsprogramm, mit welchem Schnitte und Effekte vorgenommen wurden.

Die neue Version hat einen recht langen einleitenden Teil. Dessen Ursprung liegt in dem kleinen Intro Way to Paradise (mp3-Link) , das sich auf Exit vor Exit 5 befindet. Insgesammt macht die Neuaufnahme einen besseren Eindruck, allerdings sind die Mittel und Möglichkeiten von vor sieben Jahren auch nicht mit den Jetzigen vergleichbar. Dennoch wünsche ich viel Spaß mit der ausgegrabenen Neuversion.

[audio:http://cavemusic.mircol.de/Audio/other/Exit%205%20(2007).mp3,http://cavemusic.mircol.de/Audio/Exit%20(2005)/06%20Way%20to%20paradise%20Part%201.mp3,http://cavemusic.mircol.de/Audio/Exit%20(2005)/07%20Exit%205.mp3|titles=Exit 5 (2007),Way to Paradise,Exit 5 (Original)|artists=Cave,Cave,Cave]

 

 This time, the article deals with a rerecording of Exit 5 (mp3-link). The original is from 2005 and you can find it on the album Exit. The decision to make a new recording in 2007 came due to the fact, that the first try, which one can hear on the said album, sounds very simple and cheesy. This was, because the possibilities were heavily limited. To be exact, Exit 5 contained just sounds from a Casio CTK-451 and they were cut with a simple music software tool, also adding effects to them.

The new version has a quite long introductional part. The origin of this was the track Way to Paradise (mp3-link), which precedes Exit 5 on Exit. All in all, the rerecording seems to be better, however, seven years ago, possibilities were still a lot smaller than today. Nevertheless, I wish you much fun with the digged out new version of this piece.

[audio:http://cavemusic.mircol.de/Audio/other/Exit%205%20(2007).mp3,http://cavemusic.mircol.de/Audio/Exit%20(2005)/06%20Way%20to%20paradise%20Part%201.mp3,http://cavemusic.mircol.de/Audio/Exit%20(2005)/07%20Exit%205.mp3|titles=Exit 5 (2007),Way to Paradise,Exit 5 (original)|artists=Cave,Cave,Cave]

 

 

Ausgegraben! Kunstprojekt mit Gerald Kriednerunearthed! Art project with Gerald Kriedner

Vor drei Jahren kontaktierte mich ein guter Bekannter, Gerald Kriedner, und bat mich, eine kleine Auftragsarbeit für ihn zu erstellen. Er selbst ist ein passionierter Künstler, welcher bereits seit Jahrzehten tätig ist und schon oft international seine Werke präsentieren durfte (u.a. in Tokio, New York, Paris, Rom, San Francisco und Beijing).

Nun sollte ich also einen kleinen Beitrag zu seinem Schaffen leisten. Es handelte sich dabei um die Gestaltung einer Klangwelt, passend zu einer Installation, deren Konzept Gerald Kriedner zu der Zeit ausarbeitete, um sich damit für eine Ausstellung in einer deutschen Großstadt zu bewerben. Seine Idee sah es vor, diverse Schaufensterpuppen in einem nur schemenhaft beleuchteten Raum auf Stühlen um einen Tisch zu gruppieren, auf welchem Haufen von Fast-Food-Verpackungen lägen. Für diese Kritik der Konsumgesellschaft sollten Klänge die entsprechende Untermalung liefern.

Deshalb versuchte ich, mir vorzustellen, was jener Künstler sich für sein Projekt wünschte. Das fiel allerdings nicht schwer, nicht nur, weil er seine Idee klar und deutlich formulierte, sondern auch, weil er mir glücklicherweise präzise Vorgaben machte. So sollte es eine laute und repetitive Musik sein, die hämmernd und beinahe monoton hypnotisch die gedanken- und seelenlose Welt einfacher Technomusik widerspiegeln sollte. Pointiert werden sollte das ganze dann von vielen penetranten Handyklingeltönen, die willkürlich in die Klanglandschaft einfließen.

Zunächst versuchte ich mich an einer simplen Umsetzung, die eine Länge von ungefähr 30 Minuten hatte, keine Melodien aufwies und deren rhythmischen Elemente auf einfachste Weise schlicht blockartig aufgebaut waren. Dazu noch ein schreiender Sound in der zweiten Hälfte des Stückes, der für aggresive amelodische Verzerrungen sorgt, auf die man auch häufig trifft in einer stupiden Musikwelt mit möglicherweise noch stupideren Konsumenten. Ebenfalls wurden die gewünschten Klingeltöne hinzugefügt. Das Werk selbst ist symmetrisch aufgebaut, das heißt, dass es so endet, wie es beginnt. Das sollte vor allem der einfachen Wiederholungsmöglichkeit dienen, also dem Abspielen in einer langen Schleife bei einer Ausstellung. Eben dafür auch die entsprechende Länge, die über einen gewissen Zeitraum für etwas Abwechslung bezüglich der Klänge garantieren sollte.

Es überraschte mich, dass dieser erste Versuch den Künstler bereits überaus zufrieden stellte. Nun ist es so, dass diese Installation leider nicht verwirklicht wurde. Dennoch empfand ich es als interessant, mit dem von mir sehr geschätzen Gerald Kriedner zusammenarbeiten zu können. Vor allem reizt mich nach wie vor die Vorstellung, kunstübergreifende Projekte anzugehen, die nicht ausschließlich Töne und Geräusche in den Mittelpunkt rücken.

Hier nun die Version ohne Klingeltöne. Ansonsten entspricht es der fertigen Komposition.

[audio:http://cavemusic.mircol.de/Audio/other/gerald050409.mp3|titles=Installation (Gerald Kriedner)|artists=Cave]

Und am Schluss noch der Downloadlink und ein Verweis auf die Webseite von Gerald Kriedner. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass sich ein Blick auf jeden Fall lohnt:

Installation Gerald Kriedner (mp3-link)

Webseite von Gerald Kriedner

 

 Three years ago, a friend of mine, Gerald Kriedner, asked me to create a small track for him. He is a passionate artist, who is already active since decades and yet often presented his creations at international exhibitions (like for example in Tokio, New York, Paris, Rome, San Francisco and Beijing).

Now, I had to contribute something to his work. It was the designing of a sound-scape, fitting an installation, on its concept Gerald Kriedner was working at that time, to apply with it for an exhibition in a bigger city in Germany. His idea was to group mannequins on chairs around a table with food grade packagings on it. For this citicism of consumption, sounds should have made the proper background.

That is, why I tried to imagine, what this artist wished for his project. This was not difficult, due to the fact, that on one hand, he explained this ideas clearly and on the other, he fotunately gave me precise tasks. For instance, he wanted the music to be repetitive and loud, which should show the thoughtless and soulless world of simple techno-music by its throbbing and monotonic mesmerising sounds. Penetrating ring tones of mobile phones should peak the noise construction.

Firstly, I tried a simple realisation with the total length of around 30 minutes, no melodies and whose rhytmical elements were build in a baldly way. In addition to this, a screaming sound in the second half of the piece, which makes amelodic and aggressive distortions, often found in a stupefying world of music and music conumers. Also, the wished ring tones were added. The work itself is build symmetrically, this means that it ends as it begins. This was to ease the repetition of the track in a loop at an exhibition. Exactly for that, this length was chosen, to assure variety of noises.

It was surprising, that the first try satisfied the artist. In fact, this installation has never been realised. Nevertheless, it was interesting to work together with Gerald Kriedner, very respected by me. Above all, I still like the idea to join bridge building art projects, which do not focus on noises.

Here you get the version without ring tones. The rest is like in the final composition.

[audio:http://cavemusic.mircol.de/Audio/other/gerald050409.mp3|titles=Installation (Gerald Kriedner)|artists=Cave]

In the end, you get the links to the download and to the website of Gerald Kriedner. Because of my own experience I can tell, that it is worth a closer look:

Installation Gerald Kriedner (mp3-link)

website of Gerald Kriedner

 

 

Ausgegraben! Druckerunearthed! Printer

Ich las einmal, dass Jean Michel Jarre angeblich in den 1980er Jahren die typischen Geräusche eines Zuges, wie beispielsweise Kettenrasseln, mittels eines Samplers und einer Aufnahme der Töne, die ein Laserdrucker verursacht, nachahmte. Nachdem ich darüber nachdachte, fragte ich mich, zu welchen Ergebnissen wohl unser Drucker in der Lage sei. Also nahm ich ein monophones Aufnahmegerät zur Hand und schaltete den Drucker ein. Die Startphase des Gerätes dauerte gefühlte fünf Minuten (es waren genau 1:22) und lieferte somit genügend Klangmaterial für intensive Versuche. Diese folgten dann auch mittels eines simplen Musikbearbeitungsprogrammes, mit welchem Passagen geschnitten, aneinandergereiht und in ihrer Geschwindigkeit und Tonhöhe verändert wurden.

  • Ein Musikinstrument: Epson Stylus Color 500.
Das war zu Beginn des Jahres 2009. Es war auch recht spannend ein wenig in die Klangverarbeitungswelten von Pierre Schaeffer und Karl-Heinz Stockhausen einzutauchen, wobei die Bearbeitung mit dem Computer nun wahrlich gar nichts mit den Magnetband-Experimenten dieser revolutionären Wegbereiter der elektronischen Musik zu tun hat. Gemeint ist auch eher das Verwenden von profanen Aufnahmen und deren Verzerrung und Veränderung an sich, welche dann für ein Stück zumindest die Grundlagen liefert, wenn nicht sogar das komplette Stück nährt.

Entstanden ist eine verrückte zweiminütige Datei, die einen Epson Stylus Color 500 singen lässt. Der Drucker selber bereitete mit der Zeit immer mehr Schwierigkeiten, angesichts der Konfrontation mit moderneren Rechnern mit jeweils aktuellen Betriebssystemen. Somit wurde leider dieses faszinierende Musikinstrument kürzlich dem hiesigen Wertstoffhof zum Recycling überreicht, nachdem es einige Jahre aus techno-sentimentalen Gründen zwischengelagert wurde. Jedoch bleibt die Verewigung in Form dieses kleinen Stückes.

[audio:http://cavemusic.mircol.de/Audio/other/Drucker.mp3|titles=Drucker (printer)|artists=Cave]

 One day, I read, that Jean Michel Jarre supposedly recreated in the 1980ies the typical sounds of a train, like rattling chains, by using a sampler and an audio-recording of the noise, which is caused by a laser printer. After some thoughts, I wondered, which results our printer can achieve. Consequently, I took a monophonic recorder and put on the device. The start-procedure seemed to take about five minutes (actually, 1:22), so it brought a lot of material for intensive tests. Exactly these begann with the use of a simple sound-editor, which enabled cutting, repeating and moreover, tempo and pitchchanges.

  • Ein Musikinstrument: Epson Stylus Color 500.
This was in 2009. It was quite interessting, too, to enter the world of sound editing of Pierre Schaeffer and Karl-Heinz Stockhausen, whereas the computer work does not have anything to do with the magnetic tape experiments of these revolutionists of electronic music. I rather mean the use of simple recordings and their distortioned and changed fragments, which then deliver the basis for a track, or even all parts of it.

A crazy two minute file came to light with a singing Epson Stylus Color 500. The printer itself caused more and more problems after some years of changing computer and operating systems. That is, why the device was recently handed for recycling, after some time of storage, due to sentimental reasons. However, the eternization will stay in form of this small track.

[audio:http://cavemusic.mircol.de/Audio/other/Drucker.mp3|titles=Drucker (printer)|artists=Cave]

 

Ausgegraben! Video: Etifar und SiromDigged out! Video: Etifar and Sirom

Zwei Videos aus dem Jahr 2007 stehen heute auf dem Programm: Etifar und Sirom. Es handelt sich dabei um die Bonusstücke aus dem Album „Improvisio“. Ich bitte die schlechte Bild- und Tonqualität zu entschuldigen.

Today, you get two videos from 2007: Etifar und Sirom. These are the bonus tracks on „Improvisio“. Sorry for the bad audio and video quality.